Rimini war vom 6.-14. September 2014 für 2000 Sportler aus 61 Nationen Austragungsort der Kickbox Weltmeisterschaft für Jugend und Junioren. Vom KSV Geisenhausen waren hierfür 4 Sportlerinnen nominiert. Celina Brecht, Marie Oßner, Pauline Schlau und Lisa Maria Schandl.

Beeindruckend war die Kulisse mit Teilnehmern aus allen 5 Kontinenten, unter anderem Australien, Neuseeland, Südafrika, Madagaskar, Indien, Mexiko, USA, die ehemaligen Sowjetrepubliken nebst Russland und der Ukraine. Bemerkenswert war das friedliche und sportliche Miteinander, trotz aller Rivalität wurden alle Kämpfe fair ausgetragen und die Gegner Respektiert.

Unsere heimischen Sportlerinnen mussten sich National bei 3 Turnieren für dieses Event Qualifizieren, wo sie auf die stärksten Kämpfer der Welt treffen.

Zuerst mussten Celina Brecht und ihre Gegnerin aus Südafrika ihre Kräfte messen. Klar mit 12:1 machte Celin Maschin kurzen Prozess und war eine Runde weiter. Im Viertelfinale war ihre Gegnerin aus Polen, trotz der guten und intensiven Vorbereitung, an diesem Tag zur stark für sie.

Marie Oßner trat einer Britin gegenüber. Zu stark beeindruckt von der Kulisse und der Gegnerin konnte Marie zwar eine gute Leistung bringen. Gelang es in der Vergangenheit ihre Verletzungen durch ihre mentale Stärke zu kompensieren musste sie sich diesmal ihrer starken Gegnerin geschlagen geben.

Wir sind ein Team, mit diesem Schlachtruf zeigten die deutschen Sportlerinnen und Sportler großen Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und tolle Freundschaft. Neue Teammitglieder wurden sofort integriert.

Pauline Schlau erlitt 3 Wochen vor Turnierbeginn eine Sprunggelenksverletzung. Durch die intensive Betreuung durch Physio Uwe Alsdorf war sie rechtzeitig wieder fit.

Sie bekam es im ersten Kampf mit einer kickstarken Griechin zu tun, setzte aber immer wieder schöne Kontertechniken in den richtigen Momenten. In dem ausgeglichenen Duell stand es nach Ablauf der regulären Kampfzeit unentschieden, doch da bewies Pauline ihr Kämpferherz und punktete immer wieder, bis dann endgültig ihr der Sieg sicher war.

Im Halbfinale hat Pauline den Kampf von Anfang an im Griff und bleibt souverän gegen die starke Mitstreiterin aus Italien. Sie strahlte nicht nur in diesem Kampf, sondern im ganzen Turnier, absolute Professionalität und Selbstbewusstsein aus und zog somit verdient ins Finale ein. Ebenfalls bin in dieses Finale kämpfte sich Michele Langer aus Braunschweig vor. Somit gab es hier ein rein deutsches Finale. Keine leichte Aufgabe für die Bundestrainer uns Sportlerinnen, die in Abstimmung mit den Sportlern und Heimtrainern, auf ein aktives Coaching verzichtet haben. Somit war jede Kämpferin hier sich selbst überlassen. Dieser Kampf fand unter frenetischem Applaus für beide Kämpferinnen statt. Auch diese Aufgabe meisterte Pauline Souverän und konnte sich somit den Weltmeistertitel sichern.

Lisa-Maria Schandl stand im ersten Kampf einer Slovenin gegenüber. Mit technischen KO fegte Lisa ihre Gegnerin von der Matte. Sie war jederzeit überlegen und konnte zum Abschluss mit einem spektakulären Drehkick mit 12:1 das vorzeitige Ende herbeiführen. Im Achtelfinale konnte Lisa in einem packenden Kampf zwei Runden lang in Führung gehen. In der dritten Runde konnte die Italienerin zum 9:9 ausgleichen. Beide spekulierten zum Ende des Kampfes auf die Verlängerung. In dieser konnte die Italienerin mit einem Punkt in Führung gehen. Sie bekam im Verlauf der Runde jedoch einen Minuspunkt so dass es wieder 9.9 Stand. Kurz vor Ende der Verlängerung gelang Lisa Marie dann der Siegtreffer. Weiter ging es gegen Kroatien. Lisa war einfach zu schnell für die Kroatin. Gegen Lisas perfektes Timing fand ihre Viertelfinalgegnerin gleich gar kein Mittel und so katapultierte sich Lisa förmlich ohne Gegentreffer mit 10:0 eine Runde weiter. Im Halbfinale kam die Gegnerin aus Irland. Zunächst entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe und hohem Level. Gegen Ende bewies Lisa aber ihre Klasse und findet immer wieder das perfekte Timing für ihre Angriffe und zieht verdient ins Finale ein.

Auch Lisa-Maria hatte, bedingt durch gesundheitliche Probleme, keine ideale Vorbereitung absolvieren können. Umso erfreulicher für ihre Trainer war dass sie über das ganze Turnier absolute Freude und Selbstbewusstsein ausstrahlte. Im Finale stand sie wiederum einer Irin gegenüber. Man konnte ihr von Anfang an den Spaß ansehen und die Lust auf dieses Finale. So ließ sie der Irin nicht den Hauch einer Chance und beendete das Finale, unter großem Jubel (nicht nur des Deutschen Teams), in der zweiten Runde mit 13:3, also technischem KO. Von da an gab es kein halten Mehr im Deutschen Team und es wurde Lisas Weltmeistertitel gefeiert und bejubelt. Insgesamt stellte das Deutsche Team, in allen Altersklassen und Disziplinen, 6 Weltmeister. Davon 2 aus Geisenhausen, ein noch nie da gewesener Erfolg für den KSV.

Gänsehaut Feeling stellte sich bei den Siegerehrungen ein, als der Name auf der großen Leinwand erschien und die Deutsche Nationalhymne gespielt wurde.

Der KSV Geisenhausen bedankt sich besonders bei Uwe Alsdorf, Katharina Flieser und Alexander Gleixner für die intensive Betreuung in der Vorbereitung, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Ein Dank ergeht an das Autohaus Ostermeier für die Bereitstellung eines Busses für den Transfer nach Rimini.

 

 

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