Unsere Semikontakt Cracks waren am 24./25. September in Beveren/Belgien beim Flanders Kickboxing Cup.

WAKO Europameisterschaft 2011

Johanna Brunnbauer holt Bronze, Katharina Flieser Silber für Deutschland

Drei Kickboxerinnen des KSV Geisenhausen vertreten Deutschland auf der Europameisterschaft der Jugend und Junioren in Lignano, Italien.

Nach wochenlanger Vorbereitung war es für Lisa-Maria Schandl (13), Johanna Brunnbauer (18) und Katharina Flieser (18) am Samstag, den 03.09. endlich soweit: Zusammen mit Coach Rudi Brunnbauer, der als Kampfrichter am Turnier teilnehmen würde, stiegen sie in den Nationalmannschaftsbus, der sie in sieben Stunden Fahrt nach Lignano in Norditalien bringen sollte. Dort angekommen sorgten das Wetter und das anstehende Wiegen für den einen oder anderen Schweißtropfen im deutschen Team. Das Gewicht stimmte aber bei allen und spätestens als man spät abends nach einem guten Abendessen gemeinsam am Strand die frische Meeresluft genießen konnte, waren alle fröhlich gestimmt.

Da die Vorkämpfe für Montag bis Mittwoch angesetzt waren, war der Sonntag für das Team ein freier Tag, lediglich eine Trainingseinheit am Strand war Pflichtprogramm. Am folgenden Tag war es dann aber genug der Entspannung, für Lisa-Maria Schandl galt es, das Achtelfinale gegen Bulgarien zu gewinnen. Immer einen Tick schneller als ihre Gegnerin sammelte sie Punkt für Punkt und ging als glückliche Siegerin von der Matte. Dass Lisa-Maria nun bereits im Viertelfinale der Favoritin und späteren Europameisterin aus Ungarn gegenüberstand, war Lospech und so war das Turnier nach einem starken und knappen Kampf für Lisa leider am Dienstag schon vorbei. Die Geisenhausenerin hatte aber trotz Tränen der Enttäuschung ein zufriedenes kleines Lächeln auf den Lippen, wusste sie doch selbst, dass sie sich sehr gut geschlagen hatte. Für Johanna und Katharina lief es an diesem Tag besser. Beide konnten ihren ersten Kampf souverän durch technische Überlegenheit vor Ablauf der regulären Kampfzeit gewinnen und katapultierten sich so direkt ins Halbfinale, wo beide auf ihre jeweilige Angstgegnerin treffen sollten. Katharina wuchs im Kampf gegen die starke und erfahrene Ungarin über sich hinaus, es entwickelte sich ein packendes Duell in dem abwechselnd Ungarn und Deutschland die Nase vorn hatte. Bis in die Verlängerung hinein wurden die Nerven der Zuschauer strapaziert, wo am Ende Katharina mit 13:12 gewinnen konnte. Überglücklich fiel sie Johanna in die Arme, die direkt im Anschluss gegen Tschechien zu kämpfen hatte. Johanna hatte nun das Problem, blitzschnell auf ihr eigenes Halbfinale umschalten zu müssen. Doch Kämpfe mit so starken Gegnern, wie die Tschechin eine war, können nur unter optimalen Bedingungen gewonnen werden. Johanna gab Alles gegen die spätere Turniersiegerin, konnte den Kampf über weite Strecken ausgeglichen gestalten, musste aber am Ende einsehen, dass ihr die nötige Konzentrationsphase vor dem Kampf gefehlt hatte. Dennoch wurde klar, dass der Anschluss an die europäischen Spitzenleute da ist und all das Lob, das ihr von außen zuteilwurde, war auf jeden Fall verdient. Alle Hoffnung der mitgereisten und zuhausegebliebenen Sportler des KSV Geisenhausen lag nun also auf Katharina. Am Freitag stand das Finale gegen Irland an. Schon nach den ersten Sekunden war für die Zuschauer ersichtlich, dass Katharina nicht richtig in ihren Kampf fand. Die Geisenhausenerin erklärte später selbst, dass für sie nach dem überraschenden Sieg gegen Ungarn schon alles erreicht gewesen wäre; diese mentale Schwäche gelte es nun für die Zukunft auszumerzen. Die Irin punktete souverän mit starken Beintechniken und ging als verdiente Europameisterin von der Kampffläche.

Mit insgesamt einer Goldmedaille, drei Silbermedaillen und acht Bronzemedaillen hat das deutsche Team ein respektables Ergebnis erzielt.

 

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Unsere Sportler waren bei der Bayerischen Meisterschaft am 07.05.2011 überaus erfolgreich.

Hier die Ergebnisse:

 

Bayerische Meisterschaft

Semikontakt

 

Wj-155 cm

1.         Marie Oßner

2.         Franziska Moser

 

Wj-175 cm

2.         Lisa-Maria Schandl

 

mj -165 cm

1.         Florit Shala

 

Damen -60 kg

1.         Katharina Flieser

Damen -70kg

1.         Johanna Brunnbauer

Herren -63 kg

1.         Christian Baumgartner

 

Leichtkontakt

Mj -57 kg

1.         Florit Shala

 

Vollkontakt

Herren -75 kg

1.         Stefan Look


Newcomerturnier

wj -165 cm

1.         Verena Geltinger

 

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Bestfighter Worldcup Rimini 3. und 4. Juni 2011

KSVer International erfolgreich.

 

Am Mittwoch, den 1.6. waren die Koffer gepackt und es ging Richtung Süden für vier Kickboxer des KSV Geisenhausen. Nach einer langen Fahrt und einer Trainingseinheit am Donnerstagmorgen auf dem Hoteldach direkt über dem Strand von Rimini konnten sich Lisa-Maria Schandl, Johanna Brunnbauer, Florit Shala und Katharina Flieser am Meer erholen, bis es Freitagabend endlich losging: Die Teamfights standen auf dem Programm. Im TopTen-Team Germany ging Katharina an der Seite von Alex Gleixner, Philipp Ruckdeschel, Robert Knödelseder und Michele Simone an den Start; Johanna nahm zusammen mit Giovanni Sgriletti, David Herzog und Dominik Heard im WOK-Team Germany daran teil. Trotz starker Leistungen musste sich das WOK-Team bereits in der ersten Runde einer englischen Mannschaft geschlagen geben. Besser lief es für das TopTen-Team: bis ins Viertelfinale gegen das Bestfighter Team aus Italien konnte man sich mit deutlichen Siegen vorkämpfen und Coach Gebhardt Ruckdeschel war mit den guten Einzelleistungen sowie mit dem starken Teamzusammenhalt hochzufrieden. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass Katharina mit einer kleinen Verletzung an der linken Schulter die Kampfmatte verlassen musste.

So musste Katharina am nächsten Tag gleich zu Beginn angeschlagen gegen eine hervorragende Kämpferin aus Ungarn antreten. Katharina verlor den Kampf und verletze sich noch mehr, sodass das Turnier vorzeitig für sie beendet war.

Weniger vom Pech verfolgt waren die anderen drei Kämpfer des KSV: Lisa-Maria Schandl zeigte in knappen Kämpfen nicht nur ausgesprochen schöne Technik, sondern bewies verbissenen Siegeswillen. Erst im Halbfinale hatte sie gegen die Favoritin Martina Lanzilao aus Italien das Nachsehen und wurde somit verdientermaßen mit der Bronzemedaille belohnt.

Genauso konnte auch Florit Shala erst vom Favoriten seiner Klasse, einem mehrmaligen Weltmeister aus Italien, gestoppt werden. Sogar bis ins Finale hatte sich Florit zuvor durchkämpfen können und der 13-Jährige stellte so wieder einmal unter Beweis, dass er sich weltweit mit den besten Kämpfern seiner Klasse messen lassen kann.

Den krönenden Abschluss feierte Johanna Brunnbauer. Sie blieb für das gesamte Turnier ungeschlagen und ließ die Favoritinnen beider Gewichtsklassen, in denen die Geisenhausenerin an den Start ging, hinter sich. Auch Favoriten wie Henrietta Nagy konnten sie nicht stoppen. Gleich zweimal strahlte Johanna von ganz oben auf dem Siegerpodest in die Kamera.

Nach zwei anstrengenden und vor allem erfolgreichen Turniertagen trat man dann wieder die Heimreise an. Neben vielen guten Kämpfen wird den Sportlern auch die schöne Zeit, die sie miteinander verbracht haben, im Kopf bleiben; selbst, wenn es den Blick gleich wieder nach vorn zu richten gilt, stehen doch am kommenden Wochenende bereits die Deutschen Meisterschaften in Leipzig an.

 

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Austrian Classics Worldcup 2011 – Geisenhausen triumphiert international

 

16.4.2011, mit dem Austrian Classics Worldcup in Innsbruck ist für die Kickboxer des KSV Geisenhausen das erste große Highlight der Saison gekommen. Mit etwa 1600 Kämpfern aus 24 Nationen ist das Turnier eines der größten und beliebtesten der Welt. Körperlich fit, im Kopf hellwach und bis in die Haarspitzen motiviert gehen die fünf KämpferInnen Johanna Brunnbauer, Lisa-Maria Schandl, Katharina Flieser, Christian Baumgartner und Florit Shala je in zwei Gewichtsklassen der Kategorie Pointfighting an den Start. Mit Erfolg: Zwei erste Plätze und ein dritter Platz bringen die jungen Sportler aus spannenden, hochklassigen Kämpfen mit nach Hause.

 

Angereist wurde bereits am Freitag, um am Abend noch an den Teamkämpfen teilzunehmen. Dabei treten Mannschaften bestehend aus je drei Männern und einer Frau gegeneinander an. Die Punkte aus jedem der vier Kämpfe werden addiert und so der Sieger ermittelt, der dann eine Runde weiter darf. Aufregend und unterhaltsam wie erwartet verlief das Kräftemessen  mit Teams aus Amerika, Ungarn, Griechenland und vielen mehr. Katharina und das TopTen Team Germany mussten sich trotz guter Leistung bereits in der ersten Runde knapp gegen die starke bulgarische Truppe geschlagen geben; Johanna und Christian, beide  im WoK-Team Germany eingesetzt, konnten aus einigen Vorrundenkämpfen siegreich hervorgehen. Zu betonen ist vor allem Johannas starker Leistung, mit der sie dem Team mehrere Male die nötigen Punkte verschaffen konnte. Gegen die „Bestfighter“ aus Italien schied auch dieses Team  jedoch im Viertelfinale aus.

 

Nach den starken Kämpfen am Freitag war die Vorfreude auf den Samstag groß. Den Anfang für Geisenhausen machte Florit Shala, der sich sehr gut verkaufen konnte. Florit musste sich in beiden Gewichtsklassen der internationalen Kickboxelite stellen, löste seine Aufgaben gut, und so kam es, dass lediglich mehrmalige Weltmeister seinem cleverem Kampfstil und seiner Schnelligkeit gewachsen waren. Der Einzug ins Viertelfinale war ein verdienter Erfolg für das 13-jährige Jungtalent.

Den Anschluss machte Katharina Flieser. Mit 18 Jahren war sie eine der jüngsten in ihrer ersten Kategorie, der Damenklasse bis 60 Kilogramm. Doch das sollte kein Hindernis darstellen: Katharina war voll konzentriert und schied erst im Viertelfinale gegen die spätere Siegern knapp aus. Lob von allen Seiten bestätigt Katharinas erstaunlich gute Leistung. Später am Tag kämpfte sie sich bei den Juniorinnen verdientermaßen bis auf den dritten Platz, wiederum unterlag sie der späteren Siegerin in einem guten Kampf.

Lisa-Maria war vor ihrem ersten Kampf zu Recht sehr aufgeregt: Gegenüber stand eine hochgewachsene Kämpferin des internationalen Spitzenteams „Kiraly“ aus Ungarn. Doch mit dem Startsignal war Lisa voll fokussiert auf das Kampfgeschehen. Anweisungen von Coach Rudi Brunnbauer setzte sie konsequent um und zeigte so trotz einer Niederlage, dass der Name Kiraly nicht gleich einen Kampf in Unterlegenheit bedeuten muss. Wie es das Los wollte, so war auch die erste Gegnerin in ihrer zweiten Klasse aus diesem Team. „Auf ein paar Fäustchen bin ich trotzdem stolz“, sagte die faire Verliererin nach ihrem zweiten guten Kampf.

Christian Baumgartner war in zwei extrem gut besetzen Männerklassen gemeldet. Etwas arbeitsbedingter Trainingsrückstand und damit verbundene Unsicherheit vor dem Kampf wurden von den erfahrenen, hochklassigen Gegnern rigoros ausgenutzt. Christians Niederlagen werden ihn jedoch nicht davon abhalten,  sich nun umso beherzter auf die nächsten Turniere vorzubereiten.

Zum Abschluss konnte Johanna Brunnbauer dem KSV Geisenhausen gleich zwei riesige Erfolge verbuchen: In ihren beiden Juniorinnenklassen kämpfte sie sich bis ganz nach oben aufs Treppchen durch. „Ich weiß gar nicht mehr genau, wie viele Kämpfe das waren“, sagte die erschöpfte 17-Jährige nach dem Turnier. Sogar weltweit bekannte Namen wie Charlie Maddocks aus England konnten Johanna an diesem Tag  nicht Einhalt gebieten. Ihre starken Kicks brachten ihr nicht nur die wichtigen Punkte beim Kontern ein, sondern waren auch im Angriff das Mittel zum Erfolg.

 

Müde, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht, ging es um 0.30 Uhr wieder Richtung Geisenhausen. Mit dem Fazit „Da könnt ihr euch schon was drauf einbilden!“ schickte Coach Brunnbauer seine Schützlinge in eine zweiwöchige Trainingspause. „Danach wieder Vollgas“, soweit ist sich die Kämpfertruppe des KSV Geisenhausen einig.

 

Fotos

 

Countdown

35 Tage, 4 Stunden bis:
Bayerische Meisterschaft Tatami (29.04)

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