Was ist eigentlich Kickboxen?

Schlagen da ein paar Rowdys wild auf sich ein? NEIN


Da stellt sich die Frage: Was ist Kickboxen?

Schon in den 60er Jahren versuchte ein Herr namens Bruce Lee alle möglichen Kampfsportarten miteinander zu verbinden, um daraus ein Kampfsystem zu entwickeln welches auf jeden nur denkbaren Angriff eine Antwort hat. Er nannte es "JEET KUNE DO". Die meisten uns bekannten Kampfsport- und Kampfkunstarten entfernten sich jedoch von dieser Theorie und "spezialisierten" sich auf bestimmte Technikbereiche.


Bekannte Kampfsportarten sind z.B. das "Judo", welches hauptsächlich mit Würfen arbeitet. Oder auch das TaeKwonDo, bei dem überwiegend Fußtritte zum Einsatz kommen. Und da gibt es z.B. noch das Aikido, welches überwiegend Hebeltechniken einsetzt u.v.a.. Nicht daß diese Kampfsportarten schlecht oder uneffektiv wären, jede ist auf ihrem Gebiet einzigartig. Kickboxen geht genau den umgekehrten Weg. Es versucht, das Beste aus den vorhandenen Kampfsportarten miteinander zu verbinden und daraus ein "offenes" Kampfsystem zu entwickeln.


Kickboxen als Wettkampfdisziplin ist auf das Jahr 1974 zurückzuführen. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO, Mike Anderson, Georg F. Brückner und andere, daß die traditionellen fernöstlichen Kampfsysteme wie Taekwondo, Karate, KungFu usw., was das Kämpfen anbetrifft, nicht mehr auf ihrer Art beharren, sondern zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln auch gegen andere Kampfsysteme antreten, um daraus Vorteile für ihren eigenen Stil zu ziehen.


So entstand ein neuer Wettkampfsport, der zunächst den Namen Sportkarate trug. Später nannte man es Kickboxen. Beim Kickboxen gibt es mittlerweile 5 Disziplinen.

Unser Verein stammt aus dem Stil Taekwondo, aus dem wir viel Gutes beibehalten haben. Natürlich haben wir uns auch einige gute Techniken der anderen Stile angeeignet.


Diese Techniken werden beim KSV Geisenhausen durch ein Team von gut ausgebildeten und lizenzierten Trainern an die Mitglieder im Alter ab 5 Jahren vermittelt.


Bei uns ist dieser Sport nicht nur Leistungssport, sondern vielmehr Breitensport, der auch von vielen Kindern und Frauen ausgeübt wird.


Neben dem Wettkampf liegt eines der Ziele des Trainings in den Gürtelgraden.
Die Graduierung der Sportler unterteilt sich in 10 Schülergrade, 2 weiße, 1 gelbe, 1 orangen, 2 grüne, 2 blaue und 2 braune Gürtel gibt es hier. Danach folgen die DAN bzw. Meistergrade, welche durch einen schwarzen Gürtel ersichtlich sind.

Ein großer Schwerpunkt der Ausbildung wird bei uns auch auf die Selbstverteidigung gelegt, was für Sportler, die nicht soviel am Wettkampf interessiert sind besonders wichtig ist.


Bei uns werden keine Straßenschläger ausgebildet, durch das Training werden viele Aggressionen abgebaut und durch die Persönlichkeitsbildung die ein Sportler im laufe der Zeit entwickelt, geschieht das Gegenteil. Durch die veränderte Persönlichkeit geht ein Kampfsportler solchen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Sollte es jedoch einmal nicht zu vermeiden sein, wird er sich im Rahmen seiner erlernten Möglichkeiten, dann aber zu verteidigen wissen.

 

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